Log ohne Leitmotiv
In diesem zeitweise persönlichen Artikel beschreibe ich meine Gedanken und Erfahrungen als jemand, der mit 39 Jahren begonnen hat zu trommeln und sonst nur wenig musikalische Vorerfahrung mitbringt. Was bisher geschah Vor seinem 7ten Geburtstag frug ich mein seinerzeit gerne lärmendes Kind, ob es Schlagzeug lernen möchte und dafür auf weitere Geburtstagsgeschenke verzichten würde. Überraschenderweise war das Kind sehr einverstanden. Da ich selbst als Kind in ähnlichem Alter auch einen Drang zum Schlagzeug verspürt hatte, aber meine Eltern mich anstattdessen mit einer unverstärkten Nylongitarre und Liedern wie Alle Jahre wieder abgespeist hatten*Selbstverständlich habe ich kaum geübt und nach 2 bis 3 Jahren aufgehört und für bestimmt 10 Jahre keine Gitarre mehr angefasst., war das auch für meine persönlichen Bedürfnisse höchst erfreulich. Nachdem wir für den Nachwuchs Unterricht schnell gefunden und ein Yamaha DTX6 E-Drumkit bei einem großen, eher enttäuschenden Musikladen erworben hatten, saß auch ich selbst regelmäßig am Schlagzeug. Ich übte deutlich öfter und vor allem freiwilliger als das Kind. Ich erinnere mich noch gut, wie ich verzweifelt versuchte, meine Gliedmaßen zu motivieren, folgenden Soca-artigen Rhythmus zu spielen: ...
Seit ungefähr drei Jahren spiele ich Schlagzeug. Im Rahmen des Unterrichts ist mir vor kurzem der einfachste aller nicht-degenerierten Polyrhythmus in folgender Form begegnet. Die ersten 3 Viertelnoten folgen einem ganz normalen 8tel-Rhythmus. Dann kommt so eine Art verrücktes triolisches Fill auf der Snare, während die Hi-Hat weiterläuft. Das Ganze ist aus Solo 17 aus dem Werk 66 Drumsolos von Tom Hapke. Als ich das gesehen habe, dachte ich: “Was zur Hölle ist das bitte? Wie soll ich sowas verrücktes jemals spielen können?” Am gleichen Tag hatte ich Schlagzeugunterricht. Verzweifelt fragte ich meinen Lehrer. Er antwortete, er spiele es mir vor und ich solle es einfach nach Gehör nachspielen. BOOOM! Das hat fast direkt funktioniert und große Begeisterung in mir ausgelöst. ...
Monaden, wie sie in der funktionalen Programmierung vorkommen, erscheinen mir abgefahren und schwer verständlich. Vor allem beispielsfreie Erklärungen und Bezüge zum mathematischen Teilgebiet der Kategorientheorie empfinde ich als verwirrend. In diesem Post versuche ich ein Konzept, das ich selbst nicht sonderlich tief durchdrungen habe, einführend, anwendungsbezogen und oberflächlich zu erklären, damit man auf der nächsten Party imperativer Nerds zum Obernerd emporsteigen kann. Beispiele in Rust Alle Monaden sind Typen der Form M<T>, die innere Werte*Die inneren Werte zählen. eines Typs T kapseln. Beispiele für Monaden in Rust sind ...
Nach entbehrungsreicher und langer Zeit des Geizes und des Sparens sei nun für Luise die Zeit größerer finanzieller Freiheit eingetreten. Die ganze Kohle befinde sich in einem ETF-Portfolio, das im langfristigen Schnitt 7% Rendite abwerfe. Die Rendite von 7% sei unglücklicherweise nicht konstant sondern unterliege starken Schwankungen. Zum Beispiel durch Dividenden oder Verkauf von Anteilen plane Luise jeden Monat einen gewissen Betrag zu entnehmen. Bevor ich hier weiter eine Geschichte mit Finanzbezug erzähle, weise ich darauf hin, dass ich so gar kein Finanzexperte bin, sondern nur eine Privatperson, die sich für ihre eigene Altersvorsorge und andere Finanzthemen interessiert, daher solides Halbwissen anhäuft und dabei auf seinen mehr oder weniger gesunden Menschenverstand vertraut und hin und wieder einen Rechner programmiert. ...
Beim Berechnen finanzieller Ziele wird häufig wie beispielsweise auf der sehr informativen Seite Finanzfluss angenommen, es gäbe eine jährlich feste Rendite. In den suggerierten Renditebereichen um die 5%-7% pro Jahr erdreiste ich mich, die Renditeerwartung ohne schwankende Aktieninvestments für unrealistisch zu halten. Daher habe ich mich oberflächlich mit der Simulation von Aktienkursen beschäftigt und darauf basierend einen Sparplanrechner umgesetzt, dessen Simulationsaspekt der Gegenstand dieses Artikels ist. Der Leser sei jedoch gewarnt. Ich habe weder ein Buch zur Rate gezogen noch eine Koryphäe konsultiert, da ich nur zum Spaß hier bin. Meine durch Frontalunterricht erlangten Kenntnisse der Finanzmathematik beschränken sich auf die Zinseszinsrechnung der Mittelstufe. Im Wesentlichen ähneln die erzeugten Kursverläufe der Meinung meines naiven Auges nach den Verläufen historischer Kurse. Mehr dazu findet sich am Ende des Artikels. Im Übrigen sei die Anwesenheit mathematischer Formeln gefeiert 🥳. ...
Man hört auf diversen Kanälen, dass es renditeförderlich sei, Re-Balancing seines Aktienportfolios zu betreiben. In diesem Artikel werde ich die Auswertung historischer Daten bezüglich geographischen Anteilsausgleichs der populären Aktien-ETF-Indizes MSCI World und MSCI Emerging Markets präsentieren. Bevor ich hier weiter über ein Finanzthema schreibe, weise ich darauf hin, dass ich so gar kein Finanzexperte bin, sondern nur eine Privatperson, die sich für ihre eigene Altersvorsorge und andere Finanzthemen interessiert, daher solides Halbwissen anhäuft und dabei auf seinen mehr oder weniger gesunden Menschenverstand vertraut und hin und wieder einen Rechner programmiert. ...
Mein alter Wordpress-Blog hat den Dienst quittiert. Ohne Rücksprache. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr im Administrationsbereich unter ninety.de einloggen. Die erstbesten Debuggingtipps aus dem Netz entpuppten sich als Zeitverschwendung. Das prangerte ich an, während ich Wordpress in die Tonne trat, anstatt ChatGpt*den überschlauen Chat-Bot des nicht mehr ganz neuen Startups OpenAI, der ein Thema für ein anderes Mal ist um Hilfe zu bitten. Die Gier nach mehr Einfachheit und Sicherheit war geweckt. Dankenswerterweise wies mich ChatGpt*Transparenz in Bezug auf den Einsatz ChatGpts und anderer AI Textgeneratoren darf von diesem Blog erwartet werden. auf die Popularität von Generatoren statischer Seiten zum Bloggen hin. Blieb die Frage, welches denn nun der beste Generator statischer Seiten ist. MkDocs? Hugo? Gatsby? Besonders meinungsstark war ChatGpt diesbezüglich nicht. Meine Anforderungsliste las sich wie folgt: ...
Der Advent of Code steht vor der Tür. Das ist ein Adventskalender aus Programmieraufgaben, deren Lösung aus Spaß an der Freude als Zeitvertreib herhalten kann. Nach erfolgreichem Bearbeiten einer Aufgabe erhält man einen goldenen Stern. Das erste Mal bin ich 2020 darüber gestolpert. Ich dachte seinerzeit, ich versuche das direkt in der Programmiersprache Rust, die ich bis dahin noch nicht verwendet hatte. Übrigens soll dieser Artikel nicht nur eine interessante Advent-of-Code-Aufgabe beleuchten, sondern auch die Flexibilität meiner Rust-Bibliothek Exmex hervorheben, die weiter unten als Teil der Lösung diskutiert wird. ...
In meinem vorherigen Artikel habe ich die Berechnung zum Entsparen von investiertem Vermögen hergeleitet und einen kleinen Rechner demonstriert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich bei hohen Jahreszahlen eine kleine Verzögerung bemerkbar gemacht hat. Die Ursache der Verzögerung liegt in meiner Umsetzung der Formel $$\sum_{k=1}^{m-1}\frac{1}{\prod_{t=1}^{k}w_t}.$$ Wie im oben erwähnten Artikel genauer beschrieben, bezeichnet $w_t$ den relativen Kurswert im Monat $t$ und $m$ die Gesamtzahl der Monate. Als Anfänger der funktionalen Programmierung habe ich bisher vornehmlich map, filter und reduce eingesetzt. Um die Formel mit den eben genannten Funktionen in der funktionalen Sprache Elm zu implementieren, habe ich das Produkt im Nenner für jeden Summanden vollständig berechnet, wie ab Zeile 4 des folgenden Schnipsels zu sehen ist. ...
Wie kann man aus Kapitalerträgen oder Dividenden ein passives Einkommen generieren und wann ist das sinnvoll? Zusätzlich zu Erklärungen und Anekdoten leite ich in diesem Artikel Zusammenhänge mathematischer her 🥳*Dieser Smiley zelebriert die Existenz von Mathemitak in diesem Aufschrieb. Übrigens sind Dividenden natürlich auch eine Art Kapitalertrag. Ich wollte sie nur nochmal extra erwähnen, da sie in diesem Artikel eine besondere Rolle spielen. Bevor ich hier weiter über ein Finanzthema schreibe, weise ich darauf hin, dass ich so gar kein Finanzexperte bin, sondern nur eine Privatperson, die sich für ihre eigene Altersvorsorge und andere Finanzthemen interessiert, daher solides Halbwissen anhäuft und dabei auf seinen mehr oder weniger gesunden Menschenverstand vertraut. ...